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Die Beiersdorf Aktie
Die Märkte hatten weltweit im Jahr 2008 vor allem die internationale Finanzkrise im Blick. Zusammenbrüche
und Rettungsaktionen von nicht gekanntem Ausmaß dominierten die Aktivitäten der
Marktteilnehmer, zusätzlich sorgten extreme Ausschläge bei den Rohstoffpreisen und vor allem
beim Rohöl für stark volatile Verläufe nahezu aller Titel an den Aktienmärkten. Zu Beginn des
Jahres war es insbesondere der ansteigende Ölpreis, der die Kauflust der Anleger dämpfte; Ende
Februar wurden erstmals für einen Barrel der Sorte Brent mehr als 100 US-$ verlangt. Der zunächst
noch steigende Kurs des Euro gegenüber dem Dollar dämpfte die Auswirkung auf die deutsche
Wirtschaft vorläufig, hatte allerdings einen deutlich negativen Effekt auf das Exportgeschäft. Im
zweiten Quartal waren vor allem die Märkte der sich entwickelnden Regionen die Stütze des
weltweiten Wachstums, gleichzeitig stiegen die Rohstoffkosten weiter stark an und erreichten zur
Jahresmitte ihre Höchstwerte (ein Barrel Brent notierte zeitweise bei 145 US-$). Darüber hinaus
drückten steigende langfristige Zinsen auf die Aktienmärkte und ließen die Indizes sinken. Diese
Talfahrt setzte sich in der zweiten Jahreshälfte fort; auf dem Höhepunkt der Bankenkrise im
September und Oktober waren auf den Aktienmärkten Tagesverluste bei den Indizes von mitunter
mehr als 10% zu beobachten. Besonders die Bankentitel sorgten im DAX für ungewöhnliche
Kursbewegungen und drückten den deutschen Leitindex bis nahe an die 4.000-Punkte-Grenze.
Die Rettungsschirme der internationalen Zentralbanken sorgten dann im vierten Quartal für eine
leichte Beruhigung. In diesem Umfeld schloss der DAX zum Jahresende bei 4.810 Punkten.
Die Konsumgüterhersteller im europäischen HPC-Index (Household and Personal Care) legten
im ersten und zweiten Quartal gute Unternehmensdaten vor. Vor dem Hintergrund der unsicheren
Konjunkturentwicklung blieben die Anleger allerdings zurückhaltend. Dies führte zu einem zunächst
parallelen Verlauf und im dritten Quartal zu einer unterdurchschnittlichen Entwicklung des HPC-Index
im Vergleich zum DAX und anderen Leitindizes. In den Turbulenzen der Krisenmonate
September und Oktober allerdings machte der Sektor etwas an Boden gut und schloss mit freundlicher
Tendenz zum Jahresende.
Der Kurs der Beiersdorf Aktie verlief im Jahr 2008 über lange Zeiträume losgelöst von den
deutschen Indizes. Die Ursachen lagen im ersten Quartal im defensiven Charakter unserer Aktie
und den damit verbundenen positiven Erwartungen der Anleger in unruhigen Zeiten. Im dritten
Quartal waren die veröffentlichten Informationen über den Geschäftsverlauf und die Integration des
chinesischen Haarpflegegeschäfts von C-BONS Hair Care der Auslöser für autarke Kursbewegungen.
Die für China geplanten Investitionen in den Haarpflegemarkt wurden vom Kapitalmarkt im
Verlauf des dritten Quartals stark diskutiert und nur zögernd als wichtiger Baustein für die Entwicklung
des chinesischen Geschäfts von Beiersdorf verstanden. In Verbindung mit den hervorragenden
Wachstumszahlen der ersten neun Monate nahm die Zuversicht der Anleger dann aber stark zu und
führte zu einer deutlich positiven Abkopplung der Aktie von den Märkten im vierten Quartal.
Anfang Dezember beschloss die Deutsche Börse die Listung unserer Aktie im deutschen Leitindex
DAX; am 22. Dezember wurde Beiersdorf offiziell in den Kreis der 30 führenden börsennotierten
Unternehmen Deutschlands aufgenommen. Zum Jahresende tendierte die Beiersdorf Aktie weiterhin
fest und schloss mit einem Kurs von 42,00 € klar über den Indizes.
Weitere Informationen zur Beiersdorf Aktie finden Sie unter www.Beiersdorf.de/IR .
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