Finanzlage Konzern
kapitalflussrechnung – konzern (in Mio. €)
|
| Brutto-Cashflow |
477 |
520 |
| Mittelveränderung Nettoumlaufvermögen |
–75 |
–52 |
| Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit |
402 |
468 |
| Cashflow aus investiver Tätigkeit |
–319 |
–795 |
| Free-Cashflow |
83 |
–327 |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit |
–186 |
–175 |
| Sonstige Veränderungen |
–10 |
–2 |
| Veränderung der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente |
–113 |
–504 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente am 01.01. |
1.230 |
1.117 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente am 31.12. |
1.117 |
613 |
Der Brutto-Cashflow betrug im Berichtsjahr 520 Mio. € und lag damit um 43 Mio. € über dem Wert
des Vorjahres. Positiv wirkte sich das deutlich erhöhte operative Ergebnis aus.
Aus der Veränderung des Nettoumlaufvermögens ergab sich ein Mittelabfluss in Höhe von
52 Mio. € (Vorjahr: 75 Mio. €). Die Entwicklung zeigt den Saldo aus gestiegenen Forderungen aus
Lieferungen und Leistungen aufgrund der guten Umsatzentwicklung sowie aus gestiegenen kurzfristigen
Verbindlichkeiten und Rückstellungen. Der Mittelzufluss aus operativer Geschäftstätigkeit
erreichte 468 Mio. € und lag um 66 Mio. € über dem Wert des Vorjahres.
Der Mittelabfluss aus investiver Tätigkeit betrug im Geschäftsjahr 795 Mio. €. Darin enthalten
sind die Auszahlungen von 897 Mio. € für den Erwerb von Wertpapieren, Ausgaben in Höhe von
19 Mio. € für den Kauf der Anteile an der Labtec GmbH sowie Einzahlungen aus Divestments und
dem Verkauf von Anlagevermögen in Höhe von 224 Mio. €. Im Vorjahr waren Ausgaben in Höhe von
302 Mio. € für die Übernahme der Mehrheitsanteile an C-BONS Hair Care sowie der Aufstockung
der Anteile an der Beiersdorf AG (Schweiz) von 50% auf 100% enthalten.
Der Free-Cashflow lag bei –327 Mio. €. Der Mittelabfluss aus Finanzierungstätigkeit lag mit
175 Mio. € um 9 Mio. € unter dem Vorjahr.
Finanzierung und Liquiditätsvorsorge
Die Sicherung der Liquidität ist vorrangiges Ziel des Finanzmanagements bei Beiersdorf.
Art und Umfang der Transaktionen orientieren sich am operativen und finanziellen Grundgeschäft
des Konzerns. Zur Ermittlung des Liquiditätsbedarfs werden Szenariorechnungen und rollierende
12-Monats-Cashflow-Planungen eingesetzt.