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Finanzlage Konzern

kapitalflussrechnung – konzern (in Mio. €)
  2007 2008
Brutto-Cashflow 477 520
Mittelveränderung Nettoumlaufvermögen –75 –52
Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit 402 468
Cashflow aus investiver Tätigkeit –319 –795
Free-Cashflow 83 –327
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit –186 –175
Sonstige Veränderungen –10 –2
Veränderung der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente –113 –504
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente am 01.01. 1.230 1.117
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente am 31.12. 1.117 613

Der Brutto-Cashflow betrug im Berichtsjahr 520 Mio. € und lag damit um 43 Mio. € über dem Wert des Vorjahres. Positiv wirkte sich das deutlich erhöhte operative Ergebnis aus.

Aus der Veränderung des Nettoumlaufvermögens ergab sich ein Mittelabfluss in Höhe von 52 Mio. € (Vorjahr: 75 Mio. €). Die Entwicklung zeigt den Saldo aus gestiegenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen aufgrund der guten Umsatzentwicklung sowie aus gestiegenen kurzfristigen Verbindlichkeiten und Rückstellungen. Der Mittelzufluss aus operativer Geschäftstätigkeit erreichte 468 Mio. € und lag um 66 Mio. € über dem Wert des Vorjahres.

Der Mittelabfluss aus investiver Tätigkeit betrug im Geschäftsjahr 795 Mio. €. Darin enthalten sind die Auszahlungen von 897 Mio. € für den Erwerb von Wertpapieren, Ausgaben in Höhe von 19 Mio. € für den Kauf der Anteile an der Labtec GmbH sowie Einzahlungen aus Divestments und dem Verkauf von Anlagevermögen in Höhe von 224 Mio. €. Im Vorjahr waren Ausgaben in Höhe von 302 Mio. € für die Übernahme der Mehrheitsanteile an C-BONS Hair Care sowie der Aufstockung der Anteile an der Beiersdorf AG (Schweiz) von 50% auf 100% enthalten.

Der Free-Cashflow lag bei –327 Mio. €. Der Mittelabfluss aus Finanzierungstätigkeit lag mit 175 Mio. € um 9 Mio. € unter dem Vorjahr.

Finanzierung und Liquiditätsvorsorge

Die Sicherung der Liquidität ist vorrangiges Ziel des Finanzmanagements bei Beiersdorf. Art und Umfang der Transaktionen orientieren sich am operativen und finanziellen Grundgeschäft des Konzerns. Zur Ermittlung des Liquiditätsbedarfs werden Szenariorechnungen und rollierende 12-Monats-Cashflow-Planungen eingesetzt.