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Mit Hilfe dieser Parameter werden Höchstbeträge für Anlagen bei
jeder Partnerbank ermittelt (Kontrahentenlimits), denen wir regelmäßig die tatsächlich getätigten
konzernweiten Anlagen gegenüberstellen. Angesichts der Entwicklungen auf den Kapitalmärkten
haben wir im zweiten Halbjahr mehr als die Hälfte unserer Liquidität in risikoarme Anlagen (wie
z.B. Staats- und Industrieanleihen) angelegt.
Zur optimalen Steuerung unserer Anlagen haben wir im Berichtsjahr verstärkt Methoden und
Instrumente zur Konzentration der Liquidität der Tochtergesellschaften eingesetzt. Durch organisatorische
Maßnahmen haben wir Transparenz über die in den Tochtergesellschaften verbleibenden
Mittel. Positive Salden sind im zentralen Kontrahentenrisikomanagement erfasst.
Klare Zuordnungen von Verantwortlichkeiten, zentrale Regeln zur grundlegenden Begrenzung
finanzieller Risiken, die bewusste Ausrichtung der eingesetzten Instrumente an die Erfordernisse
unserer Geschäftstätigkeit und die gesonderte Überwachung durch ein international besetztes
Treasury Committee sind Ausdruck des finanzbezogenen Risikomanagements.
Ein detailliertes Monitoring unserer Kundenbeziehungen, ein aktives Forderungsmanagement
sowie der selektive Einsatz von Warenkreditversicherungen wirken Risiken durch Forderungsausfälle
entgegen.
Wir pflegen Kontakte zu Universitäten, um qualifizierte Fach- und Führungskräfte zu gewinnen.
Mit gezielten internationalen Förderprogrammen und Weiterbildungsmaßnahmen entwickeln wir
intern Nachwuchskräfte und Mitarbeiter weiter.
Aufgrund der allgemeinen wirtschaftlichen Unsicherheiten in unseren Märkten als Folge der
weltweiten Finanzkrise kann aus heutiger Sicht nicht belastbar eingeschätzt werden, mit welchem
Ausmaß sich die damit einhergehenden Risiken auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des
Konzerns auswirken werden.

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