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Während die kontinentalasiatischen Länder 2008 einen zwar reduzierten aber positiven Verlauf zeigten, ging die Wirtschaftsleistung Japans leicht zurück. In Lateinamerika und Osteuropa blieb die Wachstumsdynamik mit rund 5% bzw. rund 6% Wachstum im Wesentlichen stabil.
Absatzmarktentwicklung
Der Kosmetikmarkt zeigte 2008 ein weltweites Wachstum von knapp 3% und lag damit leicht unter dem langjährigen Trend. Die Entwicklung in den Regionen war erneut sehr unterschiedlich: Nordamerika zeigte deutliche Rückgänge, während in den großen Märkten Westeuropas eine leicht positive Entwicklung zu verzeichnen war. Die Märkte in Asien, speziell aber in Osteuropa und Lateinamerika, konnten ihr überdurchschnittliches Wachstum dagegen fortsetzen.
Das globale Wachstum in den Klebebandmärkten hat sich 2008 insbesondere infolge der weltweiten Finanzkrise abgeschwächt. Der Gesamtmarkt lag für das Jahr 2008 durch ein stark rückläufiges viertes Quartal nur noch auf dem Niveau des Vorjahrs, wobei sich regionale und segmentsbezogene Unterschiede zeigten. Während sich der Euroraum und Nordamerika unterproportional entwickelten, konnten einige osteuropäische und die asiatischen Märkte für das Gesamtjahr noch zum Teil deutliche Wachstumsraten vorweisen. Das Marktsegment Elektronikindustrie erwies sich wie in den Vorjahren als Wachstumsträger, wobei im Berichtsjahr das Wachstum in erster Linie aus Asien kam. Das wichtige Marktsegment Automotive stagnierte erstmals nach vielen Jahren. In Deutschland und Europa wies das Endverbrauchergeschäft in den Vertriebskanälen für Bürobedarf eine positive Entwicklung auf.
Beschaffungsmarkt
Die Entwicklung in den Beschaffungsmärkten war im Jahr 2008 geprägt von einer hohen Volatilität vor allem in einzelnen Teilmärkten im Rohmaterialbereich. Insbesondere im ersten Halbjahr wurde der Einkauf mit erheblichen Forderungen nach Preiserhöhungen konfrontiert, die aus den enormen Preissteigerungen für die direkt und indirekt vom Rohölmarkt abhängigen Materialien resultierten. Durch eine zunehmende Verknappung in Teilmärkten wurde diese Tendenz zusätzlich verstärkt. Im letzten Quartal konnte der Trend steigender Rohstoffpreise nur verlangsamt, jedoch nicht vollständig gestoppt werden.
Von diesen Marktentwicklungen war auch Beiersdorf betroffen, konnte jedoch durch konsequente Weiterentwicklung und Anwendung der in den letzten Jahren entwickelten Beschaffungsstrategien und -instrumente signifikante Erhöhungen der Materialkosten trotz der Optimierung des strategischen Einkaufs nur verlangsamen.

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